Innerer Schweinehund vs. Bedürfnis

Hallo Darling!

Ich wette, du hast dich gefragt, was denn nun der Unterschied zwischen der Bequemlichkeit deines Inneren Schweinehundes & dem körperlichen Bedürfnis sei…

Vielleicht während meiner Erzählungen, dass ich auf meinen Body höre & dann auch mal nicht trainiere… sogar wochenlang…

Oder auch selbst hin & wieder, wenn du dich mit dir & deinen Bedürfnissen auseinandersetzt…

Also, wenn du keinen Bock auf Trainieren hast (oder auf was anderes, was dich zu deinem persönlichen, gewählten Ziel bringen soll…), ist es dann dein Bedürfnis oder dein Innerer Schweinehund?

Gehen wir dem einfach mal auf den Grund… dafür muss wieder einmal etwas länger ausholen…😏

Nicht mit den Augen rollen! Du weißt doch, dass ich es liebe, lange Texte zu schreiben… und dir so viel Input wie möglich zu geben! 😜

Bedürfnisse

Ich habe auf meiner Journey zu mir selbst & meiner persönlichen Spiritualität sehr viel über Bedürfnisse gelernt. Nicht nur, auf sie zu achten… sondern auch, sie zu unterscheiden…

Denn ja, es gibt verschieden Ebenen von Bedürfnissen. Und damit meine ich jetzt nicht die Bedürfnis-Pyramide nach Maslow.

Sondern eine Abstufung in dir selbst. In uns selbst.

Ich nenne dies meine Theorie der vielschichtigen Bedürfnisse. Denn es geht dabei eindeutig in die Tiefe. 
Also, lass uns graben…

Die oberflächlichen Bedürfnisse sind in meinen Augen unsere Wünsche, die durch Trends ausgelöst werden… also das „Das möchte ich auch…!“-Gefühl.

„Das will ich haben!“ 

„Das will ich auch probieren!“

„Das gönn‘ ich mir!“

„Das geb‘ ich mir!“

Ja, auch durch Werbung ausgelöst… aus dem, was du bei Freunden siehst… etc.

Oh, diese Bedürfnisse sind keinesfalls schlecht! Nicht doch! 

Auch wenn sie gerne als oberflächlich & damit als minderwertig abgetan werden, sind sie für mich wichtig, um mich an meine Neugierde zu erinnern. Und eben meine Neugierde herauszufordern.

Gerade, wenn es darum geht, neue Trends auszuprobieren… etwas zu machen, was ich noch nicht getan habe… mich auf etwas einzulassen, was Neu ist…

Dann haben wir die mittleren Bedürfnisse… jene Bedürfnisse, die aus unseren Konditionierungen & Glaubenskonstrukten entspringen…

Anerkennung von Außen zB… dass wir gemocht werden… dass wir offensichtlichen Erfolg haben…

Die sind auch ziemlich rasch identifiziert, wenn du dich selbstreflektierst…

Der Wunsch nach Geborgenheit, Sicherheit, Wertschätzung, Anerkennung, Erfolg, Erfüllung…

Ich meine, sie entspringen deswegen unseren Konditionierungen, weil wir damit bestimmte Dinge in unserem Verstand (in unserem Glauben) verknüpfen… wie es sein soll… warum es so sein soll… warum wir es wollen…

Denn meistens „verdecken“ sie die tieferen Bedürfnisse… jene Bedürfnisse, die aus unserer Wahrhaftigkeit entstehen & darunter liegen… 
die wahrhaftigen Bedürfnisse…

Und ja, sie sind ebenfalls…Geborgenheit, Sicherheit, Wertschätzung, Anerkennung, Erfolg, Erfüllung…
doch auf deiner eigenen, puren, echten, wahrhaftigen Ebene.

Durch dich selbst.

Deine eigene Anerkennung. Deine eigene Wertschätzung. Deine dir selbst gegebene Geborgenheit & Sicherheit. Dein persönlicher Erfolg. Und deine ganz persönliche Erfüllung.

All dies hat dann nix mehr mit konkreten Vorstellungen zu tun, wie das auszusehen hat… sondern mit deinem Vertrauen in dich.

Und diese Bedürfnisse kannst du meist nur dann erkennen, wenn du es gewohnt bist, sehr sehr tief zu gehen.

Und dich selbst auch in deiner Tiefe annehmen kannst.

So, natürlich gibt es dazwischen Abstufungen… und alles ist irgendwie miteinander verwoben…

Aber so ist meine Theorie… und diese Sichtweise hilft mir ganz besonders bei allem, was ich tue.

Und eben, wenn ich so erpicht darauf bin, meine Bedürfnisse zu achten!

So, jetzt fragst du dich aber: Und wo bleibt jetzt der Innere Schweinehund?

Ich persönlich würde ihn zu den mittleren Bedürfnissen einordnen… denn ja, auch der ist ein Bedürfnis.

Das nach Bequemlichkeit. Das nach „Es soll alles so bleiben, wie es ist!“

Die Frage nach „Ist der Aufwand gerechtfertigt?“😆

Siehst du, nicht gleich verteufeln… oder auf ihn schimpfen! Er hat auch seine Berechtigung. Klaro. 

Der Innere Schweinehund ist ebenfalls ein Bedürfnis.

Die Frage ist hier, welches Bedürfnis liegt da drunter… geh in die Tiefe…

Okay, ab hier würde dies zu einem grandiosen Coaching führen…😜 indem wir so tief gehen, dass du erkennst, was du damit bedienst, was darunter liegt, was dir fehlt (bwz. du glaubst, dass dir fehlt), was du wirklich brauchst… das würde wirklich ausarten…😆

Daher kommen wir zum eigentlichen:
Wie erkennst du, ob sich dein Innerer Schweinehund meldet oder ein tieferes, körperliches Bedürfnis?

Innerer Schweinehund & Bedürfnis… Erkenne den Unterschied.

Du kannst ihn ganz leicht erkennen, wenn du dich selbst ausgezeichnet kennst. Punkt.

Ja, es ist so simpel. 

Kann sein, dass dich diese Antwort jetzt nicht befriedigt… sorry. Aber es kommt auf dich selbst an… wie du tickst… wie du bist… wie du dich selbst behandelst…kennst… annimmst.

Ich kann dir an dieser Stelle keine 3-Schritte-Anleitung geben… weil es dafür keine gibt.

Du hast deinen eigenen Inneren Schweinehund.

Du hast deine eigenen verschiedenen Bedürfnisse auf unterschiedlichen Ebenen.

Weil du einzigartig bist, sind das deine Bedürfnisse auch.

Was du tun kannst, ist, dass du dich noch mehr mit dir selbst beschäftigst. Und dich selbst fragst: „Woher kommt jetzt dieses Bedürfnis? Dieser Wunsch nach Ruhe?“

Spürst du es in deinem Body?

Oder fühlt es sich mehr nach Bequemlichkeit an?

Kleiner Tipp an dieser Stelle: 

Oftmals geht der Innere Schweinehund mit dem Gefühl von „Es ist zu viel Aufwand!“ einher.
Das ist meist ein Anzeichen dafür, dass er spricht…😉

Vor allem, wenn du mit etwas Neuem beginnst…

Dann meldet sich der Innere Schweinehund gerne zu Wort…

ABER…

So jetzt kommt’s! 

Das große ABER…

Hör auf, deinen Inneren Schweinehund zu verteufeln! Er ist ebenfalls ein Bedürfnis, wie wir gerade erörtert haben!

Er will dir ebenfalls was sagen!

Er will mit dir kommunizieren… wie alle deine Facetten… wie alles in dir.

Er will gesehen werden. Geachtet werden. Anerkannt werden. Geliebt werden.

Er ist ebenfalls ein Teil von dir.

Er ist quasi das Gegenstück von deiner Willensstärke. Er ist der andere Pol.

Und wenn du diesen Pol kennst, dann wirst du auch den anderen Pol kennenlernen. 

Denn wir leben in Polarität. Und wir nutzen (zumindest in meiner Welt) die gesamte Bandbreite. #FullRange

Lerne deinen Inneren Schweinehund kennen. So gut, wie du dich selbst kennen willst. Tust. 

Und finde heraus, was er wirklich braucht. Was du wirklich brauchst.

Wenn er sich nämlich meldet… dann hat das seinen Grund.

Also, Fazit:

Alle Bedürfnisse sind wichtig. Und haben eine tiefere Bedeutung für dich.

Achte sie. Geh tiefer. Finde die Wahrhaftigkeit darin.

Und erfülle sie.

Denk daran: Alles an dir & in dir ist unglaublich wichtig! Denn du bist wichtig! Und nur darum geht es. Immer.

Dass du dich mit dir selbst beschäftigst. Dich wichtig nimmst. Auf dich achtest. Und dir genau das gibst, was du gerade brauchst.

Was glaubst du, warum du mit all dem ausgestattet bist? All die Gefühle, Wünsche, Sehnsüchte? All die Facetten?
Das ist doch kein Zufall. Das ist doch kein Versehen!

Nope, du hast all das, damit du es nutzt. 

Erfährst. Erlebst.

Full range. Die ganze Palette. Die volle Bandbreite.

Und dann wirst du eines Tages merken, dass du deinem Inneren Schweinehund nachgibst und es keinerlei „negative“ Auswirkungen hat… dass du zB einen Tag Pause machst, weil du keinen Bock hast und dafür am nächsten Tag voller Elan bist.

Dass du dafür einfach mehr machst… weil es so ganz einfach das Richtige war.

Und du wirst so viel mehr wundervolle Erlebnisse haben… weil du alle Bedürfnisse achtest… auf allen Ebenen. 

Und so noch tiefer mit dir verbunden bist.

Ach, ich könnte jetzt noch ein stundenlanges Plädoyer darüber halten, warum dies alles so wichtig ist… aber ich denke, du hast es bereits verstanden…😆

Und damit wünsche ich dir einen wundervollen, freudvollen & hammergeilen Tag (bei uns schaut grad wieder die Sonne hervor… ahhh wie schön!🥰)

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