Vollmond Zwillinge

The Split-Self Horizon | Visualisierung

Stell dir vor, du stehst an einem Ort, der nicht real ist und doch mehr Wahrheit enthält als jeder Tag deines Lebens.

 

Die Luft ist still.
Nichts bewegt sich.
Kein Wind.
Keine Geräusche.
Nur ein leuchtender, weißer Vollmond steht über dir.

 

Du blickst nach oben… er ist wundreschön. Klar. Hell. Atemberaubend.

 

Doch da, plötzlich verändert er sich… er…
nein, du schüttelst den Kopf… das kann nicht sein…
Er bewegt sich.

Du blickst genauer hin. Ja, es stimmt. Er bewegt sich… doch, da ist noch mehr…
er driftet… und… teilt sich…

 

Nein, kein Zweiteilen… keine Hälften… 2 identische Monde schieben sich auseinander.
Wie zwei identische Schichten, die übereinanderliegen und dann langsam auseinanderdriften.
Wie zwei transparente Realitäten, die sich voneinander lösen.

 

2 Monde… 2 Realitäten… driften auseinander… Dazwischen ~ Licht. Ja, ein wunderschönes, klares Licht ergießt sich aus ihnen, als sie sich trennen.

Es ist so klar… so selbstverständlich. Sie trennen sich voneinander & jeder Mond steht für sich.
Klar. Vollkommen klar.

 

 

Du atmest… tief ein, laut aus.
Da, ein Glitch, und… yes, jetzt siehst du dich selbst auch… in doppelter Ausführung… als hätte jeder Mond eine Version von dir zu dir gebracht…

 

Du siehst dich an… also, jedes DU vor dir…

 

Auf der linken Seite:
Die Version, die funktioniert.
Die Version, die sich erklärt.
Die Version, die in ihrer Rolle bleibt.

 

 

Auf der rechten Seite:
Die Version, die du schon längst bist, aber nie ganz zugelassen hast.
Schärfer.
Frei.
Unverfälscht.
Unverhandelbar.

 

 

Beide stehen vor dir, in einem Abstand wie zwei Spiegel, die sich nicht berühren —
und du spürst tief in deinem Brustbein eine unerträgliche Spannung… die sich von Moment zu Moment steigert. Nicht wirklich unangenehm. Spannend. Und… ja, wahr.

 

In dir baut sich etwas auf… aus dieser Spannung… ein innerer Strom… eine tiefe Wahrheit, die sich bewegt… eine Entscheidung, die sich in dir formt… noch bevor du sie in klare Gedanken fassen kannst.

 

 

Da, jetzt passiert es… beide Versionen bewegen sich auf dich zu. Langsam. Geordnet… Sie wollen etwas von dir… Sie wollen gewählt werden.

 

Du schluckst. Ja, es sieht so aus, als würdest du endlich die Wahl der Wahlen treffen müssen. Dich endlich klipp & klar entscheiden… und eben nicht länger zwischen beiden Versionen herumeiern…

Immer wieder die Kompromisslose, Unverhandelbare Version wählen… und dann doch wieder zurückswitchen zur „Braven“ Version.

 

Der Boden unter dir (unter euch) pulsiert… zuerst leicht… dann doch etwas stärker… wie dein Herzschlag… der sich gerade etwas beschleunigt…

 

Das klare Licht aus den Monden schwenkt durch den Raum… wie ein Scheinwerfer… und bleibt direkt auf dich gerichtet stehen. Ja, du wirst nun voll beleuchtet. Stehst im Raum. Im Mittelpunkt.


Und die Zeit ist gekommen zu wählen… denn du hörst die Botschaft laut & deutlich ~ tief in dir selbst:
„Ich kann nicht mehr in beiden Realitäten leben.“

 

Du schluckst. Du atmest. Du regulierst dein Nervensystem… Ahhhhh…. Stöhnen, Schreien, Seufzen. Bis dich die Klarheit quasi einholt. Es ist dir eh immer klar gewesen. Du wirst ruhig. Entspannt.

 
Diese Wahl zu treffen war immer deine Bestimmung gewesen.
Und nun ist es soweit. Du wählst. Endgültig. Und hältst deine Wahl.

Kein Drama.
Kein Abschied.
Nur Wahrheit.

 

Die alte Identität dreht den Kopf weg. Nicht enttäuscht ~ sondern frei von der Last, dich weiter halten zu müssen.

Die neue Identität hebt das Kinn.


Ein einziges, leises, aber absolut klares Gefühl durchzieht dich… Erleichterung.
Ja, du bist erleichtert. Du spürst, wie sehr es dich angestrengt hat, immer wieder zu switchen… immer wieder quasi auf 2 Hochzeiten zu tanzen… mal so, mal so…

 
Du nimmst in dir wahr, wie leicht es sich anfühlt, diese Wahl getroffen zu haben. Und wie königlich du dich fühlst. Erhaben. Souverän. Stark. Klar.

 

In dem Moment driften die beiden Monde wieder aufeinander zu… und überlagern sich… nein, es ist ein Verschmelzen. Ein Verschmelzen der Realitäten. Der Mond, der bleibt, strahlt. Erhaben. Majestätisch.

 

Und der Raum um dich herum verändert sich. Etwas fällt weg… etwas anderes erhebt sich.

Du kannst nicht sagen, was genau passiert ist.
Aber es ist unwiderruflich.

 

Du spürst nur: „Ich bin jetzt anders.“

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